Familie Oggier

2025 Donauradweg

Linz - Budapest

Familie Oggier
Unsere Route

1. September 2025

Bitsch - Linz 700 km

Bei Tagesanbruch starten wir unsere Velotour von zuhause über München nach Passau. Hier treffen wir auf den treuen Begleiter unserer nächsten Tage, die Donau. Mit dem Auto, unsere Velos noch auf dem Gepäckträger passieren wir die deutsch-österreichische Grenze. Wir fahren teilweise entlang der Donau. Bei Schlögen windet sich die Donau in einer engen Schleife um einen riesigen Granithügel. Hier macht der Fluss beinahe einen Richtungswechsel um 180 Grad und scheint danach rückwärts zu fliessen. Weiter fahren wir durch das grüne Eferdinger Becken und verschiedene kleine Dörfer nach Linz. In Linz angekommen, machen wir unsere Velos startklar, das Auto wird für die nächsten 10 Tage an einem Stellplatz deponiert. Das österrreichische Linz ist ein malerisches Städtchen mit einer Altstadt, die zum Verweilen einlädt. Zum Abendessen darf natürlich als Dessert ein Stück Linzertorte nicht fehlen.

2. September 2025

Linz - Grein 70 km

Nach einem ausgiebigen Frühstück startet unser Veloabenteuer. Bald einmal haben wir das Städtchen Linz hinter uns gelassen. War das Wetter gestern noch sonnig und warm, ist der Himmel heute überdeckt. Zum Velofahren nicht ein grosser Nachteil, so wird es nicht allzu heiss, wenn es nur nicht zu regnen beginnt. Wir radeln nach St. Florian mit sienem sehenswerten barocken Augustiner Chorherrenstift. èber Enns, die älteste Stadt Österreichs, geht es weiter entlang der Donau nach Grein. Grein ist ein kleines Städtchen mit einem noch kleineren Altstädtchen. Wir geniessen ein Mittagessen auf der Terrasse eines der wenigen Restaurants des Orts. Über dem Städtchen trohnt die Burg Greinburg. Wir schauen uns noch die nahe Schlucht an und danach gibts noch ein wenig Siesta. Unsere Unterkunft ist antik, das Zimmer mit seiner Einrichtung sogar sehr antik.

3. September 2025

Grein - Krems 90 km

Wir radeln entlang der Donau durch die Landschaft des wilden Strudengaus, jene Engstelle der Donau, die wegen ihrer Strudel  von den Donauschiffern gefürchtet war. Bald einmal erreichen wir Wachau. In Melk, einem wunderschönen pittoresken Städtchen gibt es Mittagsrast.  Hier geniessen wir eine schöne Mittagspause gleich auf dem Dorfplatz in einer hübschen Restaurant mit Sicht auf die Stiftskirche Melk. Das Wetter ist top, gar schon warm genug zum Biken. Weiter geht es durch jahrhundertalte Winzerkultur. Ein Rast auf einem Weingut darf da nicht fehlen. Es ist schon später Abend, als wir in Krems einfahren. Wir übernachten am Ufer der Donau und nach einem reichlichen Abendessen ist die Energie für heute aufgebraucht und Abendruhe angesagt.

4. September 2025

Krems - Wien 85 km

Am Morgen gibt es zum Frühstück Omeletten. Krems wurde 2021 zur süssesten Stadt in Österreich gekürt, dies aufgrund der Vielzahl von Bäckereien, Konditoreien und Kaffeehäuser; genau in so einem Kaffeehaus gibts diese süssen Omeletten. Weiter geht's auf dem Sattel nach Dürnstein, vorbei am ehemaligen Stift Dürnstein mit seinem markanten blau-weissen Kirchturm. Die Wachau haben wir hinter uns gelassen, wir fahren durch das weitläufige Tullner Feld. Vor der Kulisse des Wiener Waldes radeln wir immer zur rechten oder linken Seite der Donau. Am Nachmittag fahren wir dann in Wien ein auf der Suche von unserer Wohnung ganz im Zentrum von Wien. Mit dem vielen Strassenverkehr, sind wir sehr froh, dass Wien über ein gutes Fahrradwegnetz verfügt, damit wir uns nicht durch die vielen Autos schlängeln müssen.

5. September 2025

Wien - Bratislava (Slovakei) 80 km

Auf dem Donauradweg verlassen wir Wien entlang der Alten Donau. Wir radeln durch unberührte Auwälder des Nationalparks Donau-Auen. Neben traumhafter Natur gibt es hier immer wieder kulturhistorisches zu entdecken. In Orth gibt es eines der grössten Renaissance-Schlösser Österrreichs. Weiter nach Eckartsau mit seinem ehemaligen Jagdschloss danach nach Deutsch-Altenburg mit einer der stärksten Jod-Schwefelquellen Europas. In Hainburg machen wir Mittagspause direkt an der Donau und schauen ein wenig dem Treiben auf dem Fluss zu. Danach passieren wir bald einmal die österreichisch-slowakische Grenze. Hier verlieren wir auch ein wenig die Sicht auf die Donau. Am späten Nachmittag radeln wir in Bratislava ein, der Hauptstadt der Slowakei.

6. September 2025

Bratislava

Für einmal hat unser Fahrrad Pause und wir ebenfalls. Wir buchen eine Tour, um die Umgebung von Bratislava anzuschauen. Wir sehen uns mehrere Burgen, darunter die bekannte Devin Burg sowie die beeindruckenden Tropfsteinhöhlen von Driny an. Der Ausflug ist sehr schön, das Wetter stimmt ebenfalls, aber auch ein wenig stressig.

7. Septemberf 2025

Bratislava - Mosonmagyarovar 45 km

Wieder steht uns ein Tag mit Radeln bevor. Unsere heutige Route ist eher gemütlich. So starten wir auch gemütlich in Bratislava und fahren Richtung Mosonmagyovar. Bei Radjka passieren wir die Grenze zu Ungarn. Der Radweg wird steiniger, jetzt werden wir eher einmal so richtig durchgerüttelt. Wir radeln vorbei an kleinen ungarischen Dörfchen nach Mosonmagyovar. Kurz nach Mittag sind wir dann auch schon an unserem Ziel. Mosonmagyovar ist ein schönes kleines Städtchen mit Thermalwasser, so hat es auch einige Thermalhotels zur Auswahl. Wir übernachten etwas auswärts mitten im Grünen. Das Hotel ist schön älter, es hat jedoch viele interessante Bilder zu bewundern.

8. September 2025

Mosonmagyovar - Komarom 85 km

Wieder steht doch eine ausgedehnte Velofahrt an. Wir starten zeitig in Mosonmagyovar, da wir nicht wissen, ob wir überall auf Velowege zählen können und wie diese sich dann zeigen. In unserem Veloführer ist dieser Teil ein wenig ungenau bezeichnet und wir hoffen, doch Velowege für unsere Tagesetappe zu finden, denn das Velofahren auf der Strasse kann man nicht als angenehm bezeichnen. Bald einmal sind wir in Györ, einem malerischen Städtchen in Ungarn. Wir flanieren durch die Altstadt, was sich wahrlich lohnt. Das Rathaus und viele kleine aber gepflegte Gassen können bewundert werden. Györ zahlt zu den besteerhaltenen Renaissance- und Barockstädten Ungarns. Nach einer Mittagspause geht es weiter Richtung Komarom. Komarom ist wieder in der Slowakei, also passieren wir wieder eine Staatsgrenze. Komarom ist jedoch eine slowakische-ungarische Doppelstadt, ein Teil des Stadtgebietes ist auf ungarischem Boden, der andere auf slowakischem. Wir übernahmen auf der Slowakischen Seite in einer sehr orginelle und schön renovierten Wohnung. Komarom war einst eine gewaltige Festung, noch heute sieht man Überreste dieser Verteidigungsanlage.

9. September 2025

Komarom - Estzergom 53 km

Wir radeln zeitig los Richtung Estzergom. Immer in Flussnähe führt der Donau-Radweg uns durch das flache Donautal. Wir radeln vorbei an kleinen Ortschaften, grünen Weinbergen. Es gibt mehrere Fahrradrouten hier, welche nach Estzergom führen, wir entscheiden uns für den flachen, direkten Radweg. So sind wir kurz nach Mittag in Estzergom mit seiner prächtigen Basilika, welche auf einem Hügel tront. Nach einem typischen Mittagessen, machen wir kurz Rast, danach spazieren wir durch die Gassen des schönen Ortes. Gegen Abend bei Sonnenuntergang spazieren wir den Hügel hinaus zur Basilika.

10. September 2025

Estzergom - Budapest 95 km

Ein Marathontag auf dem Velo steht bevor. Wir starten in Estzergom und fahren vorerst nach Visegrad, dem ehemaligen Königssitz am Donauknie. Danach führt uns der Radweg durch die traumhafte Landschaft des Donauknies. Der Radweg führt uns durch Waldgebiete und schöne kleine Orte. Obwohl die heutige Etappe ziemlich lang ist, werden wir nicht müde dieses schöne Gebiet zu bewundern. Das Künstlerstädtchen Szentendre lassen wir aus, da wir hiefür die Donau überqueren müssten und die Fähren nicht regelmässig fahren. So nehmen wir das letzte Teilstück unserer Radtour nach Budapest in Angriff. Die prächtige Donaumetropole Budapest gilt für viele als die am schönsten gelegene Stadt der Welt. Wie ein silbener Faden zieht sich die Donau durch die Stadt und trennt die beiden Stadthälften Buda und Pest voneinander.

11. September 2025

Budapest Sightseeing

Heute ist unser letzter Tag unserer Radtour in Budapest, diesmal sind wir zu Fuss unterwegs. Zuerst sehen wir uns den Géllertberg an und laufen hinauf. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf Buda. Danach machen wir uns auf den Weg zum Burgberg mit dem Königsschloss. Dieses Gebiet ist der Ursprung von Pest und ist sehr touristisch, aber auch sehr schön. Wir flanieren durch die Gassen und queren danach die Donau, um uns die Basilika in Buda anzuschauen. Gegen Abend flanieren wir noch durch die Einkaufsmeile von Budapest. Wir haben einen tollen Tag, das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite. Zum Abschluss unserer Reise gönnen wir uns ein ungarisches Gulasch und danach nach Sonnenuntergang eine Donaufahrt. Die Fahrt auf der Donau ist sehr schön, wenn auch alles ganz schön schnell geht, das Schiff ziemlich viele Gäste geladen hat und das mit dem Cocktail nicht so gut klappt.